Überblick
Woher
Die Gesellschaft für Pflanzenbiotechnologie e.V. ist hervorgegangen aus der vor mehr als 25 Jahren
gegründeten deutschen Sektion der International Association of Plant Tissue Culture & Biotechnology
(IAPTC & B). Die Gesellschaft für Pflanzenbiotechnologie nimmt auch zukünftig die Aufgaben der
deutschen Sektion wahr. Die Mitgliedschaft in der Gesellschaft für Pflanzenbiotechnologie schließt
daher automatisch die persönliche Mitgliedschaft in der IAPTC & B ein.
Im Mittelpunkt der Arbeit werden auch weiterhin folgende methodenorientierte Themenfelder stehen:
- Zell- und Gewebekultur
- Gentransfer bei Zier- und Kulturpflanzen
- Markergestützte Züchtung
- Molekularbiologische Pathogendiagnostik
- Bewahrung der genetischen Vielfalt
- Biologische Sicherheitsforschung
Warum
Die Life Science-Branche ist durch aufsehenerregende wissenschaftliche Erkenntnisse und Innovationen
gekennzeichnet, die langfristiges Wachstum garantieren. In diesem Rahmen wird die Pflanzenbiotechnologie
mehr denn je als eine Zukunftstechnologie gesehen, die ein breites Spektrum von Anwendungsbereichen hat:
- Entwicklung und Optimierung von Verfahren zur Steigerung der Effizienz pflanzlicher Produktion
- Entwicklung nachhaltiger Produktionsverfahren
- Beschleunigung und Unterstützung der klassischen Pflanzenzüchtung durch biotechnologische Methoden
- Schaffung von Pflanzen mit Pathogen- und Schädlingsresistenzen sowie erhöhter Toleranz gegenüber abiotischem Stress durch Nutzung der Gentechnik
- Entwicklung widerstandsfähiger Pflanzen für bislang nicht nutzbare Anbauflächen
- Optimierung der Produktion nachwachsender Rohstoffe
- Entwicklung und Optimierung von Pflanzen als Quelle pharmazeutischer Rohstoffe und ,,molecular farming"
- Langfristige Erhaltung von Genressourcen
Die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit ist dennoch oft widersprüchlich. Die Gesellschaft für
Pflanzenbiotechnologie versteht sich daher als aufmerksamer, sachlicher und kritischer Begleiter der neuen
Entwicklungen in der Grundlagenforschung und den Anwendungen der ,,Grünen Biotechnologie". Sie ist
kompetenter Ansprechpartner und Ratgeber für Politik, Öffentlichkeit, für Organisationen und Verbände und
versteht sich als Partner anderer wissenschaftlicher Fachgesellschaften auf den verschiedenen Gebieten der
Pflanzenbiologie.
Wie
Durch die Organisation von wissenschaftlichen Fachtagungen, Workshops und Erfahrungsaustausch soll ein
Beitrag zur Aus- und Weiterbildung, zur Verbreitung neuer Erkenntnisse und Entwicklungen geleistet und
die Anwendung wissenschaftlicher Kenntnisse in der Praxis gefördert werden. Die wissenschaftlichen
Veranstaltungen und die vielfältigen Arbeitskontakte sollen zugleich dazu dienen, die Grundlagen- und
Anwendungsforschung mit der Praxis zusammenzuführen. Die über Fördermitgliedschaften zusätzlich
bereitstehenden Mittel sollen vor allem für die Organisation von Workshops auf innovativen und
zukunftsträchtigen Gebieten sowie Fortschrittsseminaren zu sich besonders rasant entwickelnden oder in
Politik und Gesellschaft widersprüchlich reflektierten Themenfeldern eingesetzt werden.
Mit wem
Werden Sie Mitglied, wenn Sie auf dem Gebiet der Pflanzenbiotechnologie, der Pflanzenzüchtung oder
einer relevanten Grundlagendisziplin tätig sind oder sich dafür interessieren. Der Jahresbeitrag
schließt den persönlichen Mitgliedsbeitrag für die International Association for Plant Tissue Culture
& Biotechnology ein. Sie erhalten jährlich zwei Hefte der Zeitschrift „In Vitro Cellular and
Developmental Biology Plant”, herausgegeben durch die IAPTC & B. Durch die korporative Mitgliedschaft
der Gesellschaft für Pflanzenbiotechnologie e.V. im Verband Deutscher Biologen und biowissenschaftlicher
Fachgesellschaften e.V. (vdbiol) erhalten Sie auf Wunsch gegen einen zusätzlichen Beitrag von 15 €
sechs Ausgaben der Zeitschrift „biologen heute” des vdbiol.

